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Kollaboratives Denken steigert die Produktivität

Das soziale Web ist kein neues Konzept. Schon lange vor sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter haben sich die Communities für Wissensmanagement Diskussionsforen und Wikis zu Nutze gemacht.


Nonaka-and-Takeuchi

Nonaka und Takeuchi wurden 1995 mit ihrer Visualisierung des Transferprozesses von Wissen bekannt. Sie zeigten, dass Wissen während des Umlaufs im Unternehmen zunächst in impliziter und dann in expliziter und anschließend wieder impliziter Form vorliegt.


Der Wert von Wissensmanagement ist allgemein anerkannt, doch die Forschungsuniversität Carnegie Mellon entdeckte noch einen versteckten Vorteil von Team Collaboration, der die Produktivität erheblich steigert. So wurde herausgefunden, dass sich die Qualität unserer Arbeit entscheidend verbessert, wenn unsere mentalen Prozesse von anderen Personen regelmäßig eine Art Feinschliff erhalten; zum Beispiel durch das kontinuierliche Feedback aus den Diskussions-Threads der Team Collaboration Software von Comindware.


Bei Comindware Tracker können die Teammitglieder alle Details in einem gemeinsamen System diskutieren und bei Aufgaben effektiv zusammenarbeiten. So bleiben sie stets produktiv.


Aniket Kittur, Assistant Professor am Carnegie Mellon Human-Computer Interaction Institute, stellt fest: „Insgesamt verbringt die Menschheit mehr als 70 Billionen Stunden pro Jahr damit, ihre online gesammelten Informationen zu verstehen. Allerdings geht dieser Aufwand nach Abschluss eines Projektes meistens verloren, ohne dass andere es nutzen können. Manchmal wird es sogar von den Beteiligten selbst vergessen. Doch wenn wir alle von diesem Aufwand profitieren könnten, wäre es sicher möglich schneller zu lernen.“


Denken Sie einmal zurück an die Zeit, als Ihr Unternehmen oder Ihr Team ein großes Projekt durchgeführt hat. Bestimmt gab es anschließend eine Evaluierung, um auf die Erfahrungen mit gut bzw. weniger gut gelungenen Vorgängen auch in zukünftigen Projekten zurückgreifen zu können. Doch neuerdings finden solche Evaluierungen immer öfter bereits vor dem Projektstart statt, um potentielle Probleme schon im Vorfeld aufzuspüren.


Im Bereich der Wissensarbeit geschieht das jedoch deutlich seltener – und das ist ein großes Problem, denn der Nutzen von Wissenslandkarten hängt nicht so sehr vom Inhalt ab, sondern vielmehr von dessen Organisation. Hier bietet die Knowledge Base von Comindware Tracker einen fundamentalen Vorteil. Sie verwaltet alle bewährten Vorgehensweisen, die innerhalb eines Unternehmens zum Einsatz kommen, und trägt damit zur Produktivitätssteigerung bei.


In einer internationalen Organisation haben beispielsweise die einzelnen Regionen oder Länderabteilungen unterschiedliche Erfordernisse. Trotzdem profitieren alle davon, wenn individuelle Erkenntnisse über Prozessprobleme geteilt werden. Forschungen ergaben, dass neue Benutzer weniger Zeit mit der Suche nach bestimmten Inhalten verbringen und mehr Zeit für Strukturelemente wie Registerkarten aufwenden, wenn die Wissenslandkarten von mehreren Benutzern aktualisiert und verändert werden.

Veröffentlicht:  in Leadership, Projektwelt