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Mittelstand will in kollaboratives Projektmanagement investieren

In der fragmentierten deutschen Unternehmenslandschaft gewinnen Lösungen für Collaboration- und Projektmanagement an Bedeutung. Die Investitionsbereitschaft dafür ist im Mittelstand hoch.

Rosenheim 07.Oktober 2014 – In der von mittelständischen Strukturen geprägten deutschen Wirtschaft stellt die Kooperation mit Partnern eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung komplexer Produkte dar. Interdisziplinäre Projektarbeit entwickelt sich damit zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Wie weit Unternehmen aktuell dafür gerüstet sind und welche Rolle neuere Ansätze des kollaborativen Projektmangements spielen, hat das Kasseler Analystenhaus Techconsult in dem von Comindware in Auftrag gegebenen Market Paper, eruiert.

Standardlösungen oft unzureichend für die Projektarbeit

Demnach fand das Market Paper „Projektmanagement im Mittelstand“ heraus, dass hiesige Unternehmen als beliebteste Standard-Lösungen Microsoft Project (38 Prozent) und SAP (30 Prozent) einsetzen. Daneben kam bei der Befragung heraus, dass in 45 Prozent der Firmen Spezial- oder Branchenlösungen verwendet werden. Viele der eingesetzten Lösungen weisen allerdings Defizite auf, wie an einer anderen Zahl deutlich wird: Ganze 53 Prozent der Anwender benötigen nämlich für Steuerungs-, Dokumentations- und Berichtszwecke zusätzlich noch Excel als Hilfsmittel. Als weitere Werkzeuge im Projektumfeld kommen typischerweise auch noch Groupware- oder Dokumentenmanagement-Anwendungen für die Bürokommunikation und die Teamarbeit dazu.


Der Anteil der Mitarbeiter, die mit Projektmanagementlösungen arbeiten, variiert mit der Unternehmensgröße. In kleinen bis mittleren Unternehmen (bis 199 Mitarbeiter) arbeiten mehr als 50 Prozent mit einer Projektmanagementlösung. Bei 75 Prozent der größeren Mittelständler liegt diese Quote bei 20 Prozent. Wenn es um die Steuerung und Koordination der Projekte geht, betreiben 43 Prozent ein eigenes Projektmanagement-Office. Das unterstreicht den hohen Stellenwert von Projektmanagement-Software in mittelständischen Strukturen.

Je kleiner desto kollaborativer

Interessante Erkenntnisse fanden die Analysten auch bezüglich der angewandten Methoden beim Projektmanagement. So setzen kleinere Unternehmen inzwischen verhältnismäßig stark auf kollaborative Projektsteuerungsmodelle anstelle klassisch starrer. Bei unter 50 Mitarbeitern tun das 69 Prozent, bei 200 bis 499 Mitarbeitern sind es hingegen nur 52 Prozent. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass kleine Unternehmen stärker auf schnellen Input von Fachkollegen angewiesen sind, um im Projekt weiterzukommen. In größeren Betrieben hingegen herrscht noch die Tendenz vor, dass klassische Hierarchiesysteme zügige Abstimmungsprozesse blockieren.

Hohe Investitionsbereitschaft bei Collaboration und Projektmanagement

Zum Schluss skizzieren die Studienverfasser noch die Marktentwicklung für Softwarelösungen im Umfeld Collaboration-, Projektmanagement. Bis 2016 wollen hier 42 Prozent der Mittelständler weiter investieren. Deutlich zulegen hingegen werden Collaboration-Produkte mit einem jährlichen Zuwachs von 35 Prozent. Und auch mit dem Segment Projektmanagement geht es deutlich nach oben – hier planen 32 Prozent der befragten Unternehmen Investitionen.


„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Zeit reif ist, das Potenzial für interdisziplinäre Zusammenarbeit in Teams zu heben. Die Unternehmen müssen den kulturellen Rahmen schaffen, wir Anbieter sorgen für die technische Integration“
so Helmut Heptner, Geschäftsführer von Comindware Deutschland.

Das vollständige Market Paper kann kostenfrei angefordert werden unter: https://www.comindware.com/de/landing/techconsult-market-paper-mittelstand

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